Über mich

Ich wurde am 27.4.1989 in Kaiserslautern im Herzen des Pfälzer Waldes geboren. Wohlbehütet im familiären Kreis setzten meine Eltern und Großeltern schon in Kindheitstagen den Grundstein für die Vorliebe für Kunst und Handwerk.

Meine Verbundenheit zur Natur wurde schon früh durch meine Familie mit Spaziergängen und liebevollen Erklärungen z.B. zu verschiedenen Baum- und Pflanzenarten gefördert. Die künstlerische Ader wurde maßgebend von Vater Manfred geprägt. Schon als Kind spielte er mir Lieder auf der Gitarre vor und wir sangen gemeinsam. Auch bezüglich der bildenden Künste wurde ich maßgeblich von meinem Vater inspiriert. So war neben dem Zeichnen schon früh eine große Freude für den Modellbau bei mir ausgeprägt. Mit 15 Jahren wurde mir schließlich von meinem geliebten Großvater Alfred eine dreijährige Gitarrenausbildung der städtischen Musikschule finanziert, wo ich schnell die Grundlagen des E-Gitarrenspiels vor allem am Spielen von Jazzstandards erlernte.

Zu dieser Zeit begann ich auch mit Klassenkameraden gemeinsam zu musizieren – Die Gründung der ersten Rockband stand an, gefolgt von etlichen weiteren Projekten und den ersten Modifikationen elektrischer Gitarren bis hin zum Eigenbau.
2008 absolvierte ich das Abitur und entschloss mich mit meinem besten Freund ein Studium an der technischen Universität in Kaiserslautern mit der Fachrichtung Raumplanung zu beginnen. Dieses schloss ich mit einem Master im Jahr 2016 mit sehr guter Note ab.

Schon in dieser Zeit erkannte ich, dass mir wissenschaftliches Arbeiten zwar lag, mein Herz aber woanders schlug. Bereits während des letzten Studienjahres interessierte sich der Künstler in mir verstärkt für den Gitarrenbau. Dies war wohl auch aus der intensiven Beschäftigung mit dem Spielen der akustischen Gitarre und verschiendener Fingerstyle-Techniken begründet.

Ein gezielter Impuls in die richtige Richtung war auch das persönliche Kennenlernen des Akustikgitarristen und Gitarrenbauers Peter Finger und seiner selbstgebauten Gitarren. Nachdem jedoch bei allen näheren Gitarrenbauern kein Ausbildungsplatz mehr frei war, war die einzig logische Folge für mich, das Selbststudium anzugehen.
Nach und nach beschaffte ich mir Werkzeuge und benötigte Maschinen. Parallel wuchs der Fundus an Fachliteratur zum Gitarrenbau, teils auch aus väterlicher Hand, und bildete die Grundlage für das weitere Vorgehen.

Nach einem 3/4 Jahr reiner Handarbeit war die erste Stahlsaitengitarre, das Model Folk B, fertig. Dieses Modell ist für auch heute noch ein ständiger Begleiter bei Auftritten.
Zusätzlich zu meinem Handwerk gebe ich weiterhin private Unterrichtsstunden, in denen ambitionierte Mitmenschen von meinem reichen musikalischen und technischen Erfahrungsschatz lernen und profitieren können.

Auch das Musizieren, sei es öffentlich oder privat, wird für mich immer eine große Leidenschaft sein.

Mein besonderer Dank geht an all die lieben Menschen die ich um mich habe und die mich bei meinem Werdegang auch in schwierigen Zeiten unterstützen:
Meine Eltern, Manfred und Waltraud Dengel, meine Großmutter Inge Kramb sowie meine engsten Freunde Benjamin Sester, Maximilian Rung und Marvin Braun

(Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar)



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